Wie kann Jugendarbeitslosigkeit wirksam bekämpft werden? Junge Menschen haben viel Potential und Energie und werden zu Recht als die „Zukunft des Landes“ bezeichnet. Ein Südafrikaner entwickelte ein spannendes Konzept, um Jugendliche besser auszubilden.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Südafrika ein großes Problem: je nach Altersklasse sind zwischen 29 und 51 Prozent der Jungen betroffen. Wenn große Teile in diesem Alter nicht von Beginn an lernen, auf eigenen Beinen zu stehen, haben sie es später viel schwerer und suchen oft zweifelhafte Ventile, um ihre Energie loszuwerden.

Lyndon Barends lernte in der Jugend von seinem Mentor, wie man mit den schwierigsten Umständen fertig wurde. Später wurde Barends Bankdirektor, danach CEO einer der führenden Sport-Marketing Firmen Südafrikas. Der Sport konfrontierte ihn mit der Arbeitslosigkeit der jungen Menschen. Zu Ehren seines Mentors, Daniel Arthur Douman (DAD), startete Lyndon Barends 2003 den DAD-Fund.

Mit etwas Anleitung, Unterstützung und harter Arbeit kann jeder Mensch einen Erfolg aus seinem Leben machen.

Lyndon Barends, Gründer und Präsident des DAD-Fund

Der DAD-Fund ist ein Sozialunternehmen, das junge Arbeitslose zu zukünftigen Führungskräften ausbildet. Es verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz über die drei Ebenen Kopf (akademische Ausbildungen), Herz (Soft Skills, soziales Gewissen) und Hand (unternehmerische Fähigkeiten). Damit entwickelt der DAD-Fund den klassischen Unterricht weiter und befähigt junge Menschen, sich im Leben zu bewähren.

Inzwischen hat Lyndon Barends´ Tochter Ezlyn Barends die Leitung des DAD-Funds übernommen. Sie arbeitet gerade daran, das Ausbildungsprogramm, das zum Teil noch von Spenden abhängt, finanziell selbsttragend zu gestalten. In weiterer Folge möchte Ezlyn Barends das Konzept in ganz Afrika und später weltweit anbieten.

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