Wie verbreitet man den Ökologie- und Nachhaltigkeitsgedanken in den USA massiv? Sport zählt zu den einflussreichsten Vehikeln für Inspiration und Wandel in der amerikanischen Kultur. Eine NGO nützt diesen Umstand.

Sport und Ökologie gehen nicht immer Hand in Hand. Bei großen Spielen, Wettkämpfen oder Tunieren entsteht schnell ein hoher Energieverbrauch, Müllberge häufen sich an,  eine öffentliche Anreise ist vor allem in den USA selten möglich. Viele Sportanlagen benötigen außerdem Unmengen an chemischen Mitteln, um benütz- und bespielbar zu sein.

Paul G. Allen ist Investor. An über 50 Unternehmen in den Bereichen Immobilien, TV, Sport, Raumfahrt, Technologieforschung und Telekommunikation ist er durch seine Firma Vulcan beteiligt. Er zählt die Zukunft zu gestalten, Innovationen zu entwickeln und die Welt zu verbessern zu seinen Berufungen. Gemeinsam mit dem Natural Resources Defense Council, einer der mächtigsten Umweltorganisationen in den USA, gründete er 2010 die Green Sports Alliance.

Sport könnte zum einflussreichsten Faktor in der Geschichte der Umweltbewegung werden!

Paul. G. Allen, Gründer der Green Sports Alliance

Die Green Sport Alliance ist eine Non-Profit-Organisation, die Mannschaften, Vereinen, Ligen und Sportveranstaltern hilft, ihre ökologische Performance zu verbessern. Die NGO bringt Organisatoren, Trainer und Wissenschaftler zusammen, fördert den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern und steht mit Beratung zu umweltrelevanten Themen zur Seite.

Innovative Projekte, wie zum Beispiel Videos von Müll einsammelnden Fans, welche bei Events ausgestrahlt werden, oder die LEED-Zertifizierung (amerikanisches Umweltgütesiegel für Gebäude) von Sportstätten zählen zu den vielen Errungenschaften der Green Sports Alliance. Mit 102 Event-Veranstaltern und 77 Teams aus 7 Ligen (unter anderem NFL, NHL und NBA) greift die Organisation auf schlagkräftige Partner mit beträchtlicher Reichweite zurück.

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