Brauchen wir neue Räume für unsere Arbeit? Viele Menschen assoziieren mit „Büro“ nicht unbedingt Begriffe wie Ruhe, Konzentration, Kreativität und freudvolle Arbeit. In einem kleinen, Tiroler Dorf gibt es einen Ort, auf den diese Bezeichnungen genau zutreffen.

Die meisten Büros sind nicht gewachsen, haben keine Tradition und keinen schönen Ausblick. Sie sind geprägt von schlechter Luft, voll geräumten Schreibtischen und Nüchternheit. Ihr Wesen ist das Schnelle, Virtuelle, Seelenlose. Arbeit, die Substanz hat und echte Innovationen wird man in solchen Räumen nur schwer erschaffen können.

Georg Gasteiger ist Wirtschaftsuni-Absolvent, Bauernsohn, Certified Senior-Projectmanager und Sensenleher. Mit dieser Mischung aus Intellekt und Bodenständigkeit ist er prädestiniert für den Mesnerhof: Er hat die 400 Jahre alte Gehöftgruppe in Steinberg am Rofan vor dem Abriss bewahrt, revitalisiert und entwickelt diese nun, unter weitgehender Wahrung der authentisch gewachsenen Baustruktur, weiter.

Achte auf die Formen, in denen der Bauer baut, denn sie sind der Urväterweisheit geronnene Substanz.

Adolf Loos 1913, aus "Regeln für den, der in den Bergen baut"

Unternehmen und Organisationen können den Mesnerhof mieten, um Strategieentwicklungen, Innovationsprozesse oder Klausuren in einer Umgebung durchzuführen, die kein Büro bieten kann: frische Luft, Blick auf die Bergwelt, die Stille der Natur und die Einfachheit der alten Gebäude. Damit verbindet Georg Gasteiger moderne Wissensarbeit mit den Stärken eines alten Hauses und trägt zum Erhalt alpiner Baukultur in einem kleinen Tiroler Bergdorf bei.

Und die Zukunft? Laut „Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation“ entsteht Innovation am besten dort, wo Menschen zwischen den drei Arbeitsbereichen Konzentration, Kreation und Kommunikation wechseln können. Genau das kann Georg Gasteiger Unternehmen bieten, die den Mesnerhof als neue Arbeitswelt nutzen wollen. Und wer einen Ausgleich zur Kopfarbeit braucht, kann einen Sensenkurs besuchen.