Was können wir tun, wenn wir für nichts mehr Zeit haben? Immer mehr Arbeit, immer mehr Ablenkungen und immer mehr Wahlmöglichkeiten führen uns an unsere Grenzen. Zwei Rebellen zeigen, wie wir aus dem Hamsterrad ausbrechen können.

Seit einigen Jahrzehnten sind Reizüberflutung und der Überfluss in vielen Lebensbereichen der westlichen Welt vom willkommenen Reichtum zum lästigen Übel geworden. Laufend werden wir mit neuen Informationen gefüttert und mit immer mehr Arbeit überfordert. Die Regeln der Knappheit kennen wir seit Jahrtausenden, doch wir  haben als Gesellschaft noch nicht gelernt mit dem Überfluss umzugehen. 

Die beiden Querköpfe Herwig Kopp und Norbert Trompeter bilden mit ihrem Hintergrundwissen aus Neurowissenschaft, Kunst und Neue Medien sowie Führungskräfte-Entwicklung, integrale Gesundheit und Coaching eine sprühende Kombination aus dem Neues entsteht. Sie agieren seit 2006 in ihrer Akademie des Neuen  als Katalysatoren, freie Radikale, positive Rebellen und geistige Geburtshelfer im Kontext der persönlichen Weiterentwicklung.

Es ist höchste Zeit für Nichts, wenn man keine Zeit für nichts mehr hat.

Herwig Kopp, Leiter Akademie des Neuen - Berlin

Die Beiden Gründer erforschen interkulturell und vergleichend wie z.B in Bhutan, Griechenland und China die Strategien des Nichtstuns, um damit mehr über die Kulturen des Müßiggangs zu erfahren. In 3-Jahres-Zyklen widmen sie sich kreativen Herausforderungen, wie zuletzt dem konstruktiven Nichtstun. Damit steht für die Akademie des Neuen eines fest: Der Leerlauf steigert nachweislich unsere Lebensqualität und unsere Zufriedenheit. 

Und die Zukunft? Für den Erfolg brauchen sie massenhaftes Vertrauen ins Nichtstun, meinen Herwig Kopp und Norbert Trompeter. Mit ihrer Forschung wollen sie viele Menschen mit dem Nichtstun anstecken und ihnen die Angst vor dem „Nichts“ (horror vacui) nehmen. Der 1. Mai wird als „Tag des schöpferischen Nichtstuns“ ausgerufen und soll von allen zelebriert werden.