Wenn wir neue Lösungen für eine bessere Welt benötigen, braucht es dazu dann auch neue Orte, an denen wir sie kreieren? Das gilt mit Sicherheit für eine neue Generation von Social Entrepreneurs, die mehr als ein Büro sucht.

Wo kommen uns die besten Ideen? Nur wenige würden spontan „im Büro“ antworten. Für andere macht alleine das Wort „Büro“ schon Probleme. Was soll das sein? Mit rasanter Geschwindigkeit hat in den letzten Jahren eine neue Art von Arbeitsraum in den globalen Großstädten Fuß gefasst. „Coworking Spaces“ lassen die klassischen Strukturen hinter sich und haben als Mischung aus Club, Eventlocation und Inkubator schnell großen Zuspruch erhalten. Sie sind die zeitgerechte Antwort auf eine veränderte, digitale Wissensökonomie.

Das wohl größte Netzwerk solcher Orte hat sich unter der gemeinsamen Marke „HUB“ rund um die Welt ausgebreitet. Inzwischen zählt man 35 HUBs mit über 6000 Mitgliedern – weiter wachsend. Matthias Reisinger, Hinnerk Hansen, Alexis Eremia und Sarah Stamatiou waren vom Konzept begeistert und eröffneten 2010 als frische Uniabsolventen den HUB Vienna. Und: Das internationale Team wollte mehr: Ihr HUB sollte sich vor allem an jene kreativen Rebellen richten, die an Lösungen für soziale Probleme in Zentral- und Osteuropa arbeiten.

Wir schaffen Räume in denen über Disziplinen und Silos hinweg sinnvolle Ansätze für Herausforderungen unserer Zeit geschaffen werden.

Lena Robinson, Kommunikation & PR

Das hat voll eingeschlagen. Mit dem entschlossenen Fokus und ihrem leidenschaftlichen Einsatz haben sie den HUB Vienna innerhalb von nur 3 Jahren zum #1 Hotspot von Social Entrepreneurship in Österreich gemacht. Mit zahlreichen Events und dem Start eines eigenen Inkubator Programms sind sie schon lange mehr als ein Coworking Space. Das von ihnen ausgehende Momentum ist einzigartig, steckt an und reißt mit. Seit ihrer Gründung haben sie so die Medienaufmerksamkeit und die Weiterentwicklung des Themas auf ein neues Level gehoben – und scheinen kein bisschen müde.

Und die Zukunft? Sie wollen mehr Menschen für das Thema begeistern und sie bei der Realisierung hin zum Social Business unterstützen. Darüber hinaus wünschen sie sich, dass Institutionen und NGOs die HUB Vienna Community als Ressource wahrnehmen, die in den Dialog eingebunden und genützt werden kann. Und: Das schönste Geschenk wäre, wenn Projekte, die im HUB geboren wurden, die Welt erobern und vielen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen.