Wie war das noch, als jene die von der Kraft der Sonne schwärmten, als Esoteriker belächelt wurden? Eine schwierige Zeit des gefährlichen Halbwissens. Zum Glück kämpften Pioniere schon vor 10 Jahren für die Wahrnehmung der grünen Revolution. 

Neues hat es immer schwer. Anfangs wird es belächelt, dann bekämpft und erst am Ende gefeiert. Das passt auch gut zu sauberen – grünen –  Technologien. Es ist auch nicht so lange her, da musste man noch kämpferisch argumentieren, damit Laien zumindest ein wenig glauben konnten, dass Erneuerbare Energien in unserer Wirtschaft je eine starke Rolle spielen würden. Die Medien waren fest in Dogmen der Erdölindustrie verhaftet. Sie klebten dort richtig fest.

Lukas Pawek war das als begeisterten Evangelisten für die grüne Zukunft ein Dorn im Auge. Seinen Fähigkeiten entsprechend sah er aber eine Chance, etwas zu ändern. Die Idee: Die Gründung einer unabhängigen Informationsquelle im Web. Das klingt jetzt wenig aufregend, war 2003 aber alles andere als selbstverständlich. ÖKONEWS war geboren. Eine Mischung aus digitaler Zeitung und Netzwerk von Pionieren, die alle aktiv am Wandel arbeiteten.

Wir müssen die Welt gemeinsam zum Positiven verändern. 100% erneuerbare Energie ist möglich!

Doris Holler-Bruckner OEKONEWS-Chefredakteurin

Heute ist es vor allem Chefredakteurin Doris Holler-Bruckner, die mit voller Hingabe am grünen Sprachrohr arbeitet. Nur selten trifft man sie auf einschlägigen Veranstaltungen nicht. Getragen wird das inzwischen 10 Jahre dauernde Projekt auch von einem Team von Freiwilligen, die bei der Erstellung der Artikel helfen. Es eint sie die Überzeugung: 100% Erneuerbare Energie ist auch in einer energieintensiven Gesellschaft wie der unserer machbar. Trotz der vielen Herausforderungen.

Und die Zukunft? Die Notwendigkeit von ideeller und finanzieller Unterstützung ist auch nach 10 Jahren vorhanden. So freut man sich, wenn weitere Unternehmen ihre Werbung auf dem Portal platzieren wollen. Und natürlich bleibt der Traum, dass ÖKONEWS irgendwann keine Existenzberechtigung mehr hat – nämlich dann, wenn die Zeit der fossilen Energieträger vorüber ist.