Wie kann man oberflächlichen und verallgemeinernden Medienberichten über erneuerbare Energien etwas entgegen setzen? Man lässt das eigene Blogger Ego hinter sich und startet gemeinsam ein digitales Magazin.

In den letzten Jahren haben immer mehr Experten aus der Branche der Erneuerbaren Energien das Potential von Bloggen entdeckt. Die Möglichkeit, abseits von großen Leitmedien Stellung zu Themen und Entwicklungen zu nehmen ist wertvoll für den lebendigen Diskurs und die Bildung der öffentlichen Meinung. Doch wie viel Reichweite kann ein einzelner Blogger erreichen? Diese Frage stellten sich 2012 auch mehrere Energie-Blogger, die bis dato alleine für sich und für ihre Energieform kämpften.

Es waren vor allem die teils oberflächlichen und falschen Informationen in den Massenmedien, die die Blogger dazu provozierten, gemeinsam etwas entgegen zu stellen. Denn: Die populistische Aufmachung der Themen fördern falsche Vorurteile und torpedieren damit Marktentwicklungen. Das Projekt „Energiefacetten“ war geboren. Man wollte man eine Bündelung der Kräfte, um mehr bewegen zu können. Die Blogger sind zum großen Teil junge UnternehmerInnen, eine kleine Familie von Enthusiasten, die sich mit unterschiedlichen Hintergründen, Talenten und Perspektiven für eine gemeinsame Energiewende engagieren.

Die Massenmedien brauchen einen Gegenspieler. Wir wollen den Diskurs bereichern und erklären dem oberflächlichen Populismus den Kampf.

Das Energieblogger-Team

Mit ihrem digitalen Magazin wollen sie Sprachrohr für die neuen und regenerativen Energieträger sein und diese bei ihrer Entwicklung medial begleiten und unterstützen. Dabei hat das Team keine Furcht vor deutlichen Worten und ist bereit auch unkonventionelle Lösungen anzusprechen, um die Mainstream-Debatte zur Energiewende um neue Perspektiven zu erweitern. Ende Dezember erschien die erste Ausgabe des digitalen Magazins zum Thema „Energiewende oder bloß Kurskorrektur?“ bestehend aus Artikeln von Tillmann Carlos Bielefeld, Ron Kirchner, Robert John Doelling, Michael Ziegler, Daniel Bönnighausen, Cornelia Daniel und Andreas Kühl.

Und die Zukunft? Die Energiefacetten sollen im deutschsprachigen Raum ein echtes Gegengewicht zu den Massenmedien werden, dass neben dem Aufbereiten von Information auch Lösungen ausarbeitet, die von der Wirtschaft, Politik und den Menschen aufgegriffen werden können. Und: Man wünscht sich die Bereitstellung von spannenden Daten und Forschungsergebnissen, die das Team für ihre Arbeit benötigt.