Wie kann man ohne bestehende finanzielle Rücklagen von einer Idee tatsächlich zur Umsetzung gelangen? Gerade in Österreich wird die heimische Wirtschaft von kleinen und mittleren Unternehmen getragen – Finanzierungen für diese durch Banken sind jedoch mit immer höheren Hürden verbunden. Eine österreichische Online-Plattform hat die Lösung parat.

Von Tag zu Tag scheint es komplizierter, riskanter und utopischer ein eigenes Unternehmen gründen zu wollen und damit seine eigene Idee endlich zu realisieren. Auch scheint Unternehmertum in der heutigen Zeit nicht unbedingt gefördert zu werden: Wer das notwendige Startkapital nicht selbst aufbringen kann und von Förderstellen abgelehnt wurde, braucht erst gar nicht zu Geldinstituten zu gehen. Die Vision, eine eigene Firma zu gründen, verblasst.

Daniel Horak und Paul Pöltner haben die Höhen und Tiefen, die Risiken und Hindernisse, die mit der Gründung des eigenen Unternehmens zusammenhängen, am eigenen Leib erfahren und überwunden. Um den Start-Ups und kreativen Ideen von morgen in Österreich eine alternative Möglichkeit zur Finanzierung ihrer Vorhaben bieten zu können, gründeten sie im Frühjahr 2013 CONDA – die österreichische Crowdinvesting-Plattform.

Wir wollen das Unternehmertum in Österreich ankurbeln, indem wir einer breiten Masse die Möglichkeit bieten, in innovative Jungunternehmen zu investieren.

Daniel Horak, Co-Gründer und Geschäftsführer

Auf der Internet-Plattform hat nicht nur jeder Besucher die Möglichkeit, ab einem Betrag von 100 Euro in ein Projekt zu investieren und es damit zu unterstützen. Die Unternehmer werden außerdem während der gesamten Durchführung  von einem CONDA-Mentor begleitet und durch Spezialisten der jeweiligen Branche unterstützt. Die jeweiligen Investoren werden bei erfolgreicher Umsetzung am Gewinn und am Unternehmenswert beteiligt.

Seit dem Launch der Website haben sich schon zahlreiche interessierte Investoren für die vorgestellten Projekte gefunden. Für die Zukunft wünschen sich Daniel Horak und Paul Pöltner noch mehr Unterstützung von der „Crowd“.  Denn eines bleibt: Ohne Finanzierung lassen sich auch die besten und innovativsten Ideen nicht verwirklichen.