Wie können wir unsere Stromkosten für Beleuchtung drastisch reduzieren? Einerseits werden wir uns sicherlich im Verbrauch einschränken müssen. Andererseits liegt noch viel Potential in der Effizienzsteigerungen. Was möglich ist, präsentiert ein kanadisches Startup.

Klassische Glühbirnen benötigen viel Strom, produzieren viel Wärme und sind daher sehr ineffizient. Energiesparlampen brauchen zwar weniger Energie, enthalten aber das giftige Quecksilber. LEDs gibt es bereits im Bereich zwischen 20 und 60 Watt, der 75 bis 100 Watt-Sektor ist aber noch dünn gesät. LEDs strahlen zudem nur in eine Richtung und nicht in alle, wie Glühbirnen.

Gimmy ChuTom Rodinger und Christian Yan beschreiben sich selbst als lebenslustige Abenteurer und „Treehugger“. Sie sind Absolventen der Universität von Toronto. Ihr Motto: verbessern durch bewahren – weniger ist mehr. Ihr erstes gemeinsames Projekt, um dem Motto Taten folgen zu lassen, heißt NanoLight und soll die Welt des Lichtes revolutionieren.

Wir produzieren die energieeffizienteste Glühbirne der Welt, damit unser Planet eine strahlend helle Zukunft hat.

Tom Rodinger, Entwickler des NanoLight

Das NanoLight sieht so ähnlich aus wie eine klassische Glühbirne, besteht aber aus vielen kleinen LEDs. Infolgedessen braucht es nur mehr ein Achtel deren Energie. Im Gegensatz zu normalen LEDs, strahlt das NanoLight durch die Glühbirnen-Form das Licht nach alle Seiten ab. Ein leichter Gelbstich verbreitet eine angenehme Atmosphäre.

Nach dem fünften Prototyp ist die Endversion nun fertig. Die Lebensdauer des NanoLight liegt bei circa 30.000 Stunden. Der Betrieb während dieser Zeit wird etwa 50 Dollar kosten. Herkömmliche Glühbirnen würden ungefähr 400 Dollar an Kosten verursachen. Damit dürfte der erste Schritt in eine neue Ära geschaffte sein.

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