Wie können wir unserer Kinder auf die Chancen und Risiken des 21. Jahrhunderts vorbereiten? Unsere Ausbildungssysteme sind meist veraltet und schaden Kindern manchmal mehr, als sie ihnen nützen. Eine Organisation aus New York arbeitet am Paradigmenwechsel.

Schulen bereiten unsere Kinder immer weniger auf das Leben vor: Häufig wird mit veralteten Methoden, veralteten Mitteln und veralteten Lehrplänen unterrichtet. Wir sind so damit beschäftigt, den Nachwuchs „durchzubringen“, dass wir vergessen haben, worum es eigentlich geht: Unabhängige, kritische und begeisterte Bürger zu bilden, indem wir ihnen die Liebe zum Lesen, Schreiben und Lernen beibringen.

Pam Allyn lagen Kinder schon immer am Herzen, denn in ihren Augen leben sie in einer Welt der Phantasie und haben trotzdem einen klaren Blick für die Realität. Sie sind die Zukunft unseres Planeten und es liegt an uns, ihnen die richtigen Werkzeuge zu geben, damit sie diese Aufgabe wahrnehmen können. Diesen Grundsatz machte Pam Allyn zum Beruf und baute LitLife auf.

Eines der größten Geschenke, die wir Kindern geben können, ist die Liebe zu lesen.

Pam Allyn, Gründerin von Litlife

LitLife hilft seinen Klienten – in erster Linie Schulen und Ausbildungseinrichtungen – den Sprung ins 21. Jahrhundert zu bewältigen. Dazu bildet die NGO Berater aus, die in Schulen innovative Strukturen zum Lesen-, Schreiben- und Lernen-Lernen schaffen und weitergeben. Sie nutzen die neuesten Ergebnisse der Wissenschaft und den letzten Stand der Technik und vermitteln den Kindern dadurch die Fähigkeiten, die sie im Informationszeitalter benötigen.

In Ruanda fand Pam Ally ein Genozid-Denkmal mit folgender Inschrift: “Wenn du mich und dich selbst wirklich kennen würdest, hättest du mich nicht getötet.” Sie ist überzeugt, dass Kriege beendet und Armut überwinden werden kann, wenn Menschen untereinander kommunizieren und sich zusammenschließen. Katalysator dafür ist das Recht auf Bildung für alle.

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