Können wir Hunger ein für alle Mal von dieser Welt verbannen? Das klingt nach einer riesigen Herausforderung, die wir nicht von heute auf morgen meistern können. Jedoch: wenn wir alle zusammenarbeiten, können wir es schaffen.

Jeden Tag geht nahezu eine Milliarde Menschen hungrig ins Bett. Jedes Jahr sterben sechs Millionen Kinder. Ein Drittel davon an Unterernährung. Und das, obwohl auf unserer Welt eigentlich genug Nahrung für alle vorhanden wäre. Es liegt also nicht an der Menge. Es liegt an der Verteilung. Eine Schande, dass wir das nicht hinbekommen.

Über 100 Organisationen (NGOs und Glaubensgemeinschaften) stehen hinter der Enough food for everyone IF Camgaign. Ihr Fokus richtet sich auf vier große WENN´s: Das Hungerproblem wäre gelöst, (1) wenn die Entwicklungshilfeetats groß genug wären, (2) wenn wir kleinbäuerliche Strukturen erhalten und Menschen anstatt Autos füttern würden, (3) wenn Geschäftspraktiken von Unternehmen transparenter würden und (4) wenn Großkonzerne (mehr) Steuern zahlen würden.

Wir haben lange und ausführlich recherchiert und wissen, dass unsere Forderungen nicht nur wichtig, sondern auch realistisch sind.

Initiatoren der Enough Food For Everyone IF Campaign

Die IF Campaign will den Hunger auf dieser Welt beseitigen. Dazu wird sie den G8-Gipfel im Juni nutzen, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Sie will jeden einzelnen von uns ermutigen, tätig zu werden – IF via Sozialer Medien zu verfolgen, die Petition zu unterschreiben oder zu spenden. Aber auch Briefe an Parlamentarier zu schicken, bei Lobbying-Trainings mitzumachen und selber bewusst einzukaufen und kein Essen wegzuwerfen.

Am 17. und 18. Juni werden die Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industrienationen und Russland in Enniskillen, Nordirland, zusammenkommen. Wenn alle zusammenarbeiten, könnte der Gipfel das Projekt einen großen Schritt weiter bringen. Dies könnte die Generation sein, die den Hunger auf dieser Welt beendet. Bis dahin bleibt alles ein großes, WENN…

*editor’s pick