Wie viel Zukunft hat die Handwerkskunst von einzelnen Menschen? Wir leben in einer Zeit in der Design längst zum Massen-Konsumgut aufgestiegen ist und sich immer geschickter als Einzelstück mit Charakter inszeniert. Dennoch besteht Hoffnung. 

Man könnte meinen, die Zeit einzelner Handwerker ist vorüber. Die industrielle Produktion von Design scheint zu perfekt entwickelt. Ob im Interieur oder Modebereich, die bunten Geschäfte der globalen Ketten haben sich geschickt positioniert und erreichen durch hohe Stückzahlen unschlagbare Preise. Der Kampf scheint entschieden. Warum sollte man auch das Mehrfache für Dinge bezahlen, die gleich aussehen? Weit gefehlt. Handwerk & Design boomt – vor allem im Kleinen. Denn: Die industriellen Kopien bleiben am Ende des Tage – eben doch nur Kopien.

Der Mensch ist nicht blöd und er hat wohl ein natürliches Gespür dafür, worin Seele und Herzblut steckt. Kundeninteresse ja. Doch wo kann man das individuelle Handwerk finden? Neben städtischen Hotspots hat sich vor allem der digitale Marktplatz als neue Hoffnung aufgetan. Daran glauben auch Sabine und Andreas Ostheimer – und so ergriffen die Handwerk -Liebhaberin und der Spezialist für Online Marketing die Chance, die Plattform wienett.com zu übernehmen, um ihr zu einem neuen Höhenflug zu verhelfen.

Wir möchten ProduzentInnen den Rücken freihalten und ermöglichen mit hochwertigen, unbedenklichen Rohstoffen zu werken. Die Käufer merken, mit wie viel Liebe hier gearbeitet wurde.

Andreas Ostheimer, wienett Betreiber

Beide lieben es, Web-Projekte zu entwickeln, die Menschen helfen Ihren Traum zu verwirklichen und einen echten Mehrwert schaffen. Mit wienett wollen sie das gleich doppelt schaffen: Den HandwerkerInnen helfen sie ihre Kunden zu finden, ohne selbst in einen Laden oder Website investieren zu müssen, den Konsumenten bieten sie mit ihrem Marktplatz eine Fundgrube von einzigartigen Produkten aus nachhaltigen Materialien. Regional produziert stärkt das die heimische (Kreativ) Wirtschaft und sichert vielen Frauen einen wichtigen Nebenverdienst.

Und die Zukunft? Andreas & Sabine Ostheimer freuen sich auf weitere ProduzentInnen die ihre Plattform nützen wollen und ein wachsendes Interesse im deutschsprachigen Raum. Jeder Kunde der sich über den Kauf eines schönen Einzelstücks freut, ist für die beiden eine Bestärkung ihren Weg entschlossen weiter zu gehen. Und: Sie träumen davon, dass es keine Frage mehr ist, ob man hochwertige und natürliche Rohstoffe den billigen Kunststoffen vorzieht.