Sind Obdachlose, ehemalige Straftäter oder psychisch kranke Menschen nur eine Belastung für die Gesellschaft? Auf den ersten Blick ist es manchmal schwierig, die guten Seiten eines Menschen zu entdecken. Ein Sozialunternehmer aus Richmond, California zeigt, dass sich ein zweiter Blick lohnt.

Für die Ärmsten der Armen, Straftäter oder Menschen, die unter schwierigen Bedingungen aufgewachsen sind, ist es oft schwer, aus dem Teufelskreis von Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Straffälligkeit und Verzweiflung auszusteigen. Arbeitgeber scheuen sich, diese Menschen anzustellen, von der Gesellschaft werden sie üblicherweise gemieden.

Rick Aubry wuchs als Sohn russischer Immigranten in New York auf. In seiner Studentenzeit machte er erste unternehmerische Erfahrungen als Gründer eines Nachtclubs für alternative Musik. Anfang der 70er Jahre begannen ihn psychische Krankheiten zu schwächen. Daraufhin studierte er Psychologie. Beides verband Rick Aubry später, indem er Rubicon Programs gründete.

Der Schlüssel liegt darin, Menschen nicht so zu behandeln wie sie sind, sondern wie sie sein könnten.

Rick Aubry, Gründer von Rubicon Programs

Rubicon programs ist ein Social Business, das den Menschen, die vom Schicksal am härtesten getroffen sind, den Wiedereinstieg in ein „normales Leben“ ermöglicht. Das Programm stellt Arbeit, Wohnungen, Gesundheits- und Rechtsberatung und Unterstützung im Alltag zur Verfügung. Rick Aubry hilft so benachteiligten Menschen ihre Herausforderungen zu meistern und ein gesundes und erfülltes Leben zu führen.

Rick Aubry hat Rubicon Programs 1973 gestartet und inzwischen bereits mehr als 40.000 AmerikanerInnen geholfen, auf eigene Beine zu kommen. Zurzeit arbeitet er daran, das Programm so skalierbar zu gestalten, dass es weltweit angewandt werden kann. Rubicon Programs führt uns damit vor Augen, welches Potential entfesselt werden kann, wenn wir Menschlichkeit mit Unternehmertum kombinieren.

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