Warum sind es eigentlich nur Erwachsene, die das Heute steuern und das Morgen gestalten?  Die Kinder bleiben oft ungehört und ausgeschlossen. Doch es gibt einen Ort, wo junge Menschen ihre Ideen für die Zukunft ausdrücken können und ohne Grenzen ihre Schaffenskraft ausleben dürfen.

Was trauen wir denjenigen von uns zu, die den Großteil ihrer Zukunft noch vor sich haben? Denjenigen, die noch nicht durch die Filter der Erwachsenenwelt gegangen sind, die noch außerhalb „der Matrix“ leben? Denjenigen, deren Geist noch einer Quelle gleicht und nicht zur Zisterne geworden ist? Meistens dürfen sie nicht mitreden: „Dafür bist du noch zu jung. Das verstehst du nicht.“ 

Susi Windischbauer ist seit 2007 im Ars Electronica-Team. Susi ist zuständig für die Kategorie der unter-19-Jährigen (u19) und deren Festival CREATE YOUR WORLD. Neben ihrem Kunstgeschichte- und Kulturmanagement-Studium, der Arbeit bei der internationalen Sommerakademie in Salzburg ist sie auch von der PfadfinderInnen-Bewegung sehr geprägt worden. Sie kennt die Welt der Jungen und weiß, was in ihnen steckt.

 

Es geht darum, die Welt besser zu verlassen, als wir sie vorgefunden haben.

Susi Windischbauer, Festivalleiterin von u19 CREATE YOUR WORLD

Das CREATE YOUR WORLD-Festival bietet jungen Menschen seit 2011 Gestaltungsraum für ihre Kreativität. Hier können sie an einer bessern Welt schrauben, löten, sich vernetzen, darüber austauschen und nachdenken. Der CREATE YOUR WORLD-Wettbewerb ist seit letztem Jahr die Bühne für die besten Köpfe und macht die Potentiale der jungen Generation sichtbar. Die Verleihung der ersten Goldenen Nica im Wert von € 5000.- an eine junge Oberösterreicherin war sicherlich ein Highlight des gesamten Ars Electronica-Festivals.

Und die Zukunft? Die Herausforderungen auf unserer Welt werden uns in nächster Zeit nicht ausgehen. Junge Menschen, die ihre Zukunft in die Hand zu nehmen und die Gesellschaft aktiv gestalten, werden dringend benötigt. Daher sind alle GallierInnen unter 19 aufgefordert, ihre zukunftsweisenden Ideen einzureichen und sich zu bewerben: Es sind genug Römer für alle da!